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Pilzburger - saftig und lecker
Eine Umweltingenieurin, ein Chefkoch und ein Pilzlobbyist treffen sich in einem Studiengang über regenerative Lebensmittelsysteme.
Sagt der Pilzlobbyist: „Klingt wie der Anfang eines epischen Witzes.“
Erwidert die Ingenieurin: „Die Zerstörung unserer Lebensgrundlage ist ernst.“
Springt der Koch auf und sagt: „Ich habe die Lösung: Ein Burger-Patty aus Pilzen und Zutaten, die die Industrie wegwirft.“
So ähnlich ist Fungi Fanatics entstanden. Ein interdisziplinäres Studienprojekt mit einer einfachen Frage:
Wie kann unsere Ernährung besser werden – für uns und für den Planeten?
In diesem Blog stellen wir uns und das regenerative Prinzip vor, das uns verbindet.
Regenerative Lebensmittelsysteme
Essen belastet natürliche Ressourcen mehr als Nonfood-Konsum, Wohnen oder Mobilität inklusive Auto- & Flugreisen. Nicht nur wegen der CO2-Bilanz, z.B. von Tieren oder Treibhäusern. Jeder landwirtschaftlicher Anbau degradiert Land, Wasser und die gesamte Biodiviersität. Da auf 75 % der globale Landwirtschaftlicher Futtermittel angebaut werden, gehört Fleisch auch hier zu den Hauptverursacher.
Ohne Zweifel: Pflanzenbasierte Lebensmittel deutlich sparsamer, doch auch sie werden meist in destruktiver Landwirtschaftspraxis angebaut, die immer stärkere Eingriffe erfordert und unsere Böden über lange Frist unfruchtbar machen. Dies ist nicht nachhaltig, nur weniger schlimm. Ist jemand, der 250.- auf Kosten anderer entnimmt unschuldiger, wenn er auch 1'000.- hätte entwenden können? Dazu kommt, dass weiterhin über 30 % der produzierten Nahrung verschwendet statt verwendet wird.
Der Kreislauf der Pilze
Pilze sind die Kreislaufunternehmer der Natur. Gezüchtete Edelpilze wachsen und zersetzen verholzte Abfälle der Landwirtschaft, wie Stroh. Vebrauchtes Pilzsubstrat versorgt ausgelaugte Felder und Bodenorganismen mit neuen Nährstoffen und Enzymen. Bezüglich Land- und Wasserverbrauch gehören Pilze zu en effizientesten Proteinquellen. Neben der zirkulären Ressourcenverwendung und regenerativen Aspekten hat jedoch auch die Pilzbrache in Problem von Food Waste. Die Nachfrage schwankt, frische Pilze können nicht gelagert werden, Händler haben Vorgaben an Grösse und Form, weshalb ein Teil der Produktion nicht verwendet wird.
Fungi Fanatics verwenden ausschliesslich Pilze von Schweizer Produzenten, die nicht als Frischpilze verkauft werden konnten. So unterstützen wir Schweizer Pilzproduzenten und vermeiden 60 Gramm Foodwaste mit jedem Burger.
Gesunder Geschmack
Pilze haben das intensiv-würzige umami Aroma, das Fleisch seinen Geschmack gibt natürlich in sich. Auch die Textur und der Biss der Fruchtkörper kommen dem Fleisch nahe. Pilze sind in der klassischen Küche schon lange eine Ergänzung oder gar in Ersatz von Fleisch.
Zusammen mit anderen pflanzlichen Zutaten, wie Hülsenfrüchten mit einem ergänzenden Proteinprofil, Saaten & Samen mit weiteren Ballaststoffen eine gesunde und vollwertige Alternative zu Rindfleisch-Burger anbietet, die den Geschmack nicht mit viel Verstärkern und die Textur nicht mit hochtechnologischer Verarbeitung imitieren.
Die ersten Pilzburger produzierten wir in unsere eigenen Küche. Um der Nachfrage nachzukommen, sind wir inzwischen in einer Produktionsküche eingemietet. Hier sind die Maschinen grösser, aber immer noch die selben, die in jeder guten Küche stehen.

